Konzertchorprobe für das Oratorium „Messiah“

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich 45 Sängerinnen und Sänger des Konzertchores Norddeutschland zum ersten Probentermin, am Samstag, dem 02. September in der Gemeinde Hamburg Barmbeck im Zusammenhang mit den Jubiliäumskonzerten anlässlich der Gründung des Chores vor 10 Jahren. Hierzu wird erneut das Oratorium „Messiah“ in Originalsprache von Georg Friedrich Händel (HWV 56) im Frühjahr 2018 an verschiedenen Orten in Norddeutschland zusammen mit den Mecklenburger Kammersolisten aufgeführt werden. Georg Friedrich Händel komponierte es im Sommer 1741, die Uraufführung erfolgte am 13. April 1742 in Dublin. Es umfasst drei Teile, die christliche Heilsgeschichte, beginnend mit den Prophezeiungen Jesajas, dem Leben und den Tod Jesu, sowie seine erwartende zweite Wiederkunft.
Georg Friedrich Händel setzte sein Oratorium generell in der Fasten- oder Osterzeit auf den Spielplan. Der Tradition folgend, finden auch die bevorstehenden Konzerte in der Osterzeit 2018 statt.

Vor Probenbeginn war die Wiedersehensfreude recht groß, da man sich nach zwei monatiger Sommerpause wiedertraf. Ebenso wurden einige neue, engagierte Sängerinnen und Sänger, sowie ehemalige Chormitglieder begrüßt, die bereits in den
damaligen Konzerten mitgesungen hatten. Nach gemeinsamen Gebet, zu Beginn der Chorprobe, erfolgte zunächst eine intensive Einsingphase, die u.a. mit Dehnungsübungen ergänzt wurde, um den gesamten Gesangskörper zu stimulieren.
Bereits bei den einzelnen Tonübungen legte Daniel Arnold, als Chorleiter, sehr viel Wert auf korrekte, chorische Aussprache und präzises Singen jeder einzelnen Tonfolge. Mit dem berühmtesten Satz des Oratoriums, dem "Hallejuja" begann der eigentliche Einstieg in die Probe. Gegen 12:30 Uhr konnte sich jeder Teilnehmer an einem reich gedeckten Mittagstisch ganz individuell stärken. Es ist mittlerweile Tradition, dass die Chormitglieder einen Teil für das reichhaltige Buffet mitbringen. Auch die Probenzeit nach dem Mittagessen verging wie im Fluge. Nach anstrengenden fünf Stunden ging der erste Probensamstag zu Ende. In dem Bewusstsein: „Es gibt noch viel zu Proben- singen wir es an", fuhr ein Jeder wieder nach Hause und darf sich auf die nächste Probe freuen.