Berichte von Dresden, Halle und Hamburg

„Miserere“ und „Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen“ mit diesen Programm führte uns die Konzertreise 2012 nach Dresden, Halle und Hamburg.

Nach einigen Stunden Fahrt in Fahrgemeinschaften ist Dresden erreicht, landschaftlich wunderschön gelegen, eine eindrucksvolle Stadt. Um 18.00 Uhr wird sich erst einmal beim gemeinsamen Abendbrot in der Jugendherberge gestärkt. Eineinhalb Stunden später ist Probenbeginn in unserer Kirche, Böhmische Straße 37, 1903 geweiht, unversehrt geblieben im „Feuersturm“ im zweiten Weltkrieg und mit einer über hundertjährigen sehr interessanten neuapostolischen Geschichte. Nach der Probe klingt der Abend gemütlich in der Jugendherberge aus.
Am nächsten Morgen geht das Üben früh und diszipliniert weiter. Konzertbeginn ist um 17.00 Uhr. Was ist zu Generalproben zu sagen?
Trotz strahlendem Sonnenschein sind ca. 60 Zuhörer gekommen. Besonders freut mich, dass auch eine sehr nette Bekannte, die zunächst entsetzt war, dass sie zu einer „Sekte“ eingeladen wurde, unter den Besuchern ist. Das Konzert gelingt, wir erreichen die Herzen der Zuhörer mit den Psalmvertonungen der drei großen, barocken Komponisten Hasse, Telemann und Schütz, die in Dresden und Hamburg wirkten.
Der Vorsteher der Gemeinde, Hirte, dankt uns aufrichtig, lädt uns ein weiteres Mal ein und verspricht in einer herzlich offenen Art, auf unser nächstes Konzert besonders aufmerksam zu machen.
Sonntag Morgen dürfen wir den Gemeindechor verstärken. Der Gottesdienst ist sehr gut besucht und nach dem Gottesdienst dürfen wir die Geschwister noch einmal mit Schütz erfreuen: „Ich danke, dem Herrn von ganzem Herzen“

Halle liegt vor uns, Konzertbeginn 16.00 Uhr, Ansingprobe 14.30 Uhr. Unsere Kirche in Halle ist eine sehr schmucke, moderne Kirche, eine `Musikkirche` mit sehr guter Akustik.
Ungefähr die gleiche Anzahl an Besucher sind gekommen, die Atmosphäre ist sehr freundlich und wir werden um eine Zugabe gebeten. Danach umsorgt man uns wie in Dresden mit Getränken und Kuchen. Die Heimfahrt liegt vor uns.

Eine Woche später: unser drittes Konzert in Hamburg-Harburg: Beginn 19.00 Uhr. Kurz nach 18.00 Uhr sind wir versammelt, Konzertchor Norddeutschland, Cocertino und Gäste trotz Staus. Die Besucher strömen bereits. Mit so vielen Besuchern haben wir nicht gerechnet und sind sehr erfreut. Unser Bezirksapostel und Bischof befinden sich, wie zugesagt, unter den Zuhörern und unser Bezirksapostel beginnt und beendet unser Konzert mit Gebet. Das Musizieren zu Ehren Gottes fällt besonders leicht, wir erreichen Geschwister sowie Gäste.
Unsere Konzertreise ist gelungen und die vielen besonderen Eindrücke und Erlebnisse bleiben bestimmt noch lange in Erinnerung.